Für erfahrene Vermittler

Provisionen im Energievertrieb vergleichen: Der höchste Satz ist nicht automatisch der beste Deal.

Wenn du bereits Strom oder Gas vermittelst, lohnt sich ein sauberer Vergleich deines Vertriebsmodells. Entscheidend ist nicht nur die Zahl pro Abschluss, sondern was nach Einreichung, Auszahlung und Kundenbindung übrig bleibt.

Diese sechs Punkte solltest du nebeneinanderlegen

Ein Anbieter kann mit einer hohen Einzelprovision attraktiv wirken und trotzdem schlechter zu deinem Geschäftsmodell passen. Vergleiche deshalb die gesamte Strecke vom Kundengespräch bis zum Folgegeschäft.

1. Provision pro Abschluss

Welche Vergütung gilt tatsächlich für das Produkt, das du überwiegend vermittelst? Ein beworbener Höchstbetrag allein reicht für den Vergleich nicht.

2. Auszahlung und Storno

Wann wird ein Auftrag provisionsfähig, wann wird ausgezahlt und was passiert bei einer Stornierung? Diese Regeln beeinflussen deinen realen Verdienst.

3. Bestandskunden

Kannst du bestehende Kunden weiter betreuen oder endet deine Beziehung nach dem ersten Abschluss? Bei SGS werden selbst gewonnene Kunden innerhalb der Organisation dem Vermittler zugeordnet.

4. Anbieter und Produkte

Ein breiteres Portfolio kann helfen, wenn ein einzelner Tarif nicht passt. Neben Strom und Gas können auch DSL, Glasfaser und Mobilfunk relevant sein.

5. E.ON-Bestand

Bei SGS kannst du jeden E.ON-Bestandskunden betreuen und seinen Vertrag prüfen. Welche konkrete Optimierung möglich ist, hängt vom jeweiligen Vertrag ab.

6. Folgegeschäft

Prüfe, ob du Kunden nach zwölf oder 24 Monaten erneut ansprechen und bei einem neuen Bedarf wieder beraten kannst.

Ein einfaches Vergleichsbeispiel

Modell A zahlt auf einem einzelnen Produkt mehr, bietet dir aber nur eine begrenzte Auswahl und keine klare Bestandszuordnung. Modell B zahlt auf diesem Produkt etwas weniger, ermöglicht aber zusätzliche Produkte und spätere Folgeabschlüsse. Welches Modell wirtschaftlich besser ist, hängt dann von deiner tatsächlichen Abschlussquote, deinem Produktmix und dem Wert deiner Kundenbeziehung ab.

Deshalb solltest du nicht mit theoretischen Maximalwerten rechnen, sondern mit deinen typischen Kundensituationen.

Was SGS konkret bietet

Bei bestimmten Neukundenabschlüssen sind bis zu 170 € möglich. Dazu kommen die Betreuung jedes E.ON-Bestandskunden, mehrere Anbieter und Produkte sowie die Zuordnung deiner selbst gewonnenen Kunden innerhalb der SGS. Die konkrete Vergütung und die Regeln für Folgegeschäft werden vor dem Start besprochen.

Wann ein Wechsel sinnvoll sein kann

Ein Wechsel ist vor allem dann prüfenswert, wenn dein bisheriges Modell dich bei bestimmten Kundengruppen regelmäßig ausbremst, du nur einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken kannst oder deine Kunden nach dem Abschluss nicht sinnvoll weiterbetreuen kannst. Wenn dein aktuelles Modell diese Punkte bereits gut löst, ist ein Wechsel dagegen nicht automatisch besser.