Das solltest du wissen
Was zum Bestand gehört
Ein Kundenbestand ist im Alltag mehr als eine Liste von Namen. Du solltest wissen, welches Produkt vermittelt wurde, wann ein Vertrag überprüft werden sollte und wer für Rückfragen zuständig ist. Die tatsächliche Zuordnung und Nutzung der Kundendaten ergeben sich aus dem Partnermodell und den vereinbarten Regeln.
Bei SGS werden die selbst gewonnenen Kunden dem jeweiligen Vermittler innerhalb der Organisation zur weiteren Betreuung zugeordnet. Das bedeutet nicht, dass Kundendaten frei mitgenommen werden können.
Wiedervorlage statt Zufall
Bei vielen Verträgen sind Zeitpunkte nach zwölf oder 24 Monaten relevant. Halte fest, wann eine Prüfung sinnvoll sein könnte. So entsteht ein geordneter Anlass für ein Gespräch, ohne dem Kunden schon heute einen späteren Vorteil zu versprechen.
Prüfe dann erneut den tatsächlichen Bedarf und die verfügbaren Angebote. Preise, Lebenssituation und regionale Verfügbarkeit können sich geändert haben.
Mehrere Produkte, ein Gespräch
Ein Kunde, der wegen Strom zu dir kam, kann später auch Internet oder Mobilfunk benötigen. Das ist ein sinnvoller Beratungsansatz, wenn du erst nach dem Bedarf fragst und danach passende Angebote prüfst.
Eine breite Anbieterauswahl hilft vor allem, wenn das bisherige Angebot nicht passt. Sie ersetzt keine sorgfältige Prüfung von Preis, Laufzeit und Verfügbarkeit.
Folgegeschäft realistisch bewerten
Nicht jeder Wiedervorlagetermin wird zu einem neuen Vertrag. Vergütungen für einen späteren Abschluss hängen vom konkreten Produkt und den vereinbarten Konditionen ab. Kläre deshalb vor dem Start, wie deine Betreuungszuordnung dokumentiert wird und welche Regeln für Folgegeschäft gelten.
Wer seinen Bestand regelmäßig und passend betreut, baut eine Arbeitsweise auf, die über einzelne Kampagnen oder Haustürtage hinausreicht.
