Das solltest du wissen
1. Entscheide, wen du beraten willst
Willst du Neukunden vor Ort gewinnen, bestehende Kontakte betreuen oder digital beraten? Diese Entscheidung beeinflusst, welche Produkte du kennen musst und wie du deine Woche organisierst. Ein nebenberuflicher Einstieg braucht andere Abläufe als ein hauptberuflicher Vertriebsaufbau.
Notiere dir eine konkrete Zielgruppe: etwa Privathaushalte mit auslaufendem Energietarif oder Menschen, die wegen eines Umzugs Energie und Internet neu benötigen. Ein klares Szenario hilft mehr als die Aussage, du könntest grundsätzlich jeden beraten.
2. Prüfe das Sortiment an echten Situationen
Strom und Gas gehören zum Kern vieler Energiegespräche. DSL, Glasfaser und Mobilfunk können anschließen, wenn Bedarf besteht. Frage vorab, welche Anbieter und Produkte in deinem Einsatzgebiet tatsächlich verfügbar sind und wie du Tarife und Voraussetzungen prüfst.
Bei einem bestehenden E.ON-Vertrag kann eine Optimierung in geeigneten Fällen möglich sein. Das ist ein Gesprächsansatz, aber keine Zusage für jeden Kunden. Entscheidend sind die Vertragsdaten und die verfügbare Lösung.
3. Kläre, wann du Geld bekommst
Vergleiche nicht allein beworbene Höchstprovisionen. Lass dir erklären, welche Produkte wie vergütet werden, wann ein Auftrag als provisionsfähig gilt und welche Regelungen bei Stornos greifen. Auch die Bedingungen für Folgegeschäft gehören auf den Tisch.
Bei SGS sind bei bestimmten Neukundenabschlüssen bis zu 170 € möglich. Das ist kein fester Betrag für jeden Auftrag. Die konkreten Konditionen werden vor einer Zusammenarbeit besprochen.
4. Plane die Betreuung nach dem Abschluss
Ein Kunde kann nach zwölf oder 24 Monaten erneut einen Tarifcheck benötigen. Prüfe, ob du für gewonnene Kunden dauerhaft als Ansprechpartner zugeordnet bleibst und wie du den richtigen Zeitpunkt für ein erneutes Gespräch im Blick behältst.
Bei SGS werden dir die von dir gewonnenen Kunden innerhalb der Organisation zur weiteren Betreuung zugeordnet. Welche Rechte und Pflichten daraus entstehen, wird konkret vereinbart.
5. Definiere deinen Start
Lege fest, wie viele Gespräche du realistisch führen kannst und welche Fragen du vor dem ersten Kundentermin sicher beantworten willst. Ein gutes Erstgespräch mit dem Vertriebspartner sollte deshalb Produkte, Prozesse, Vergütung und Unterstützung behandeln.
Wenn du bereits vermittelst, lohnt sich außerdem ein Vergleich deines bisherigen Modells: Welche Kunden kannst du beraten, wie breit ist die Auswahl und was passiert nach dem ersten Abschluss?
